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Technische Daten


Gewicht ** 19 kg
Material Aluminium und Kunststoff

Transport mit dem Fahrrad


Welche Transportmöglichkeiten gibt es mit dem Fahrrad?

Vom klassichen Lastenrad einmal abgesehen gibt es noch viele weitere Möglichkeiten Dinge sicher mit dem "normalen" Fahrrad, E-Bike oder auch Mountainbike zu transportieren. Hier findest du eine kleine Auswahl davon:

 

Gepäckträgertaschen

Große und schwere Gepäckstücke transportiert man in der Hinterradtasche. Klassische Gepäckträgertaschen werden paarweise angeboten und bieten Platz für viel Gepäck (meistens ca. 20 Liter pro Seite). Für lange Touren gibt es auch Systeme mit zwei seitlichen und einer oberen Tasche für maximales Packvolumen. Oft sind diese Kombinationen aber nicht wasserdicht und bieten sich deshalb nicht für häufige Radreisen an. Hinterradtaschen sollten nicht höher sein als der Gepäckträger, an dem sie hängen. So bleibt der Schwerpunkt möglichst tief und das Fahrverhalten des Rads wird nur minimal beeinflusst. Außerdem vergrößert sich so die Auflagefläche des Gepäckträgers und ermöglicht eine zusätzliche Beladung leichter, sperriger Ausrüstungsteile (z. B. Isomatte, Zelt,…).

Commuter Bags transportieren Notebook, Bücher, Aktenordner etc. sicher zur Arbeit oder Uni. Einige dieser Umhängetaschen oder Rucksäcke haben ein abdeckbares Befestigungssystem für den Gepäckträger und können so am Fahrrad montiert werden. Symmetrisch geschnittene Taschen lassen sich wahlweise rechts oder links befestigen.

 

Vorderradtaschen

Vorderradtaschen werden optimalerweise auf sogenannten Lowrider-Gepäckträgern am Vorderrad montiert, um den Schwerpunkt möglichst nah an die Vorderradnabe zu bringen. Die Taschen ermöglichen eine bessere Verteilung des Gewichts und erhöhen das Ladevolumen auf langen Reisen oder Touren mit der Familie.

Die Aufhängung ist üblicherweise identisch mit denen der Hinterradtaschen. Um das Lenkverhalten nicht negativ zu beeinflussen, sollte in den Vorderradtaschen leichte und voluminöse Ausrüstung verstaut werden, wie z. B. Isomatte, Schlafsack oder das Lieblingskuscheltier der Kinder. Vorderradtaschen sind kleiner als Hinterradtaschen und bieten normalerweise Platz für ca 14 Liter Gepäck pro Seite.

 

Rahmentaschen

Rahmentaschen – auch Frame-Packs genannt – werden je nach Modell an Sattelstütze und Oberrohr, Ober- und Unterrohr oder gleich im gesamten Rahmendreieck angebracht. Auch Rahmentaschen auf dem Oberrohr gibt es, diese werden dann zusätzlich am Vorbau befestigt. Die Befestigung erfolgt in der Regel schnell und unkompliziert per Klettverschluss.

Rahmentaschen eignen sich für das Verstauen kompakter, schwerer Ausrüstung wie Kocher, Essen, Elektronik etc., da durch die Positionierung im Rahmen der Schwerpunkt des Rads kaum negativ beeinflusst wird. Rahmentaschen gibt es in verschiedenen Größen von 0,5 bis etwa 8 Liter.

 

Lenkertaschen

Eine Lenkertasche (Handlebar-Pack) hat den Vorteil, dass sie dir jederzeit den schnellen Zugriff auf das wichtigste Gepäck (Karten, Handy, Regenjacke, Snacks etc.) bietet. Sie lässt sich leicht abnehmen und kann dann als Umhängetasche getragen werden – praktisch beim Museumsbesuch oder der Pause im Café. Viele Modelle sind mit GPS- und Kartenhalterung (Hülle) auf dem Deckel ausgestattet. Bei vielen Lenkertaschen kommt das KLICKfix System zur Anwendung mit dessen Hilfe die Tasche mit wenigen Handgriffen befestigt und wieder gelöst werden kann.

 

Satteltaschen

Hier finden die wichtigsten Kleinigkeiten Platz: Multifunktionstool, Flickzeug, Ersatzschlauch etc. So hat man die teils schmutzigen Werkzeuge und Ersatzteile von der sauberen Ausrüstung getrennt und schnellen Zugriff bei einer Panne.

 

Rack Packs

Schmale, im Idealfall wasserdichte Duffels, die perfekt oben auf den Gepäckträger passen und ca. 30 Liter Zusatzvolumen bieten.

 

Wie werden Fahrradtaschen befestigt?

Hauptkriterium ist eine schnelle, unkomplizierte und sichere Befestigung am Fahrrad. Vorder- und Hinterradtaschen werden mit einem Aufhängesystem am Gepäckträger bzw. am Lowrider eingehakt und können so auch schnell wieder abgenommen werden. In der Regel werden Clips (Reduzierstücke) für verschiedene Rohrdurchmesser mitgeliefert. So sitzen die Taschen fest am Rad, klappern (fast) nicht und reduzieren die Reibung an den Rohren.

Vor allem wer sehr große Taschen verwenden will, sollte darauf achten, dass der Gepäckträger dies aushält. Auf den meisten Modellen ist das Maximalgewicht eingeprägt, es liegt meist zwischen 17 und 25 Kilo. Spezielle Reiseräder sind in der Regel mit stabileren Gepäckträgern ausgestattet.

Lenker- und Satteltaschen gibt es mit verschiedenen Befestigungssystemen: Eine fest verbaute Aufnahme am Rad, in die die Tasche mit einem Handgriff eingehakt wird (z.B. KLICKfix), erleichtert das Handling. Flexible Lösungen mit Klettverschluss erhalten bei Nichtgebrauch den cleanen Look des Rads und kommen vor allem bei gelegentlicher Nutzung am Mountainbike oder Rennrad zum Einsatz.

 

Wie groß sollte meine Fahrradtasche sein?

Als grobe Annäherung kannst du die Größenempfehlungen für Rucksäcke nutzen: 15 bis 20 Liter für Tagestouren, bis 40 Liter für Kurztrips und Übernachtungen in Hotels. Wer mit Zelt und Schlafsack unterwegs ist, kann ab 40 Liter aufwärts rechnen – je nach Dauer, Region und Komfortbedarf kommen schnell auch 60 Liter und mehr zusammen. Anders als beim Rucksack verteilst du das Gepäck auf dem Rad in der Regel auf mehrere Taschen. Schaue also, dass du in Summe ungefähr auf das empfohlene Volumen kommst. Aber Vorsicht: Bitte beachte auch die maximale Belastung, für die dein Fahrrad freigegeben ist!

 

Wie packe ich meine Fahrradtaschen richtig?

Radtaschen sollten wenn möglich paarweise genutzt werden. Grundsätzlich sollte man das Gewicht möglichst gleichmäßig hinten und vorne am Rad verteilen. Außerdem solltest du versuchen, den Schwerpunkt deines Fahrrads möglichst tief zu halten. Das bedeutet, schwere Gegenstände sollten unten in den Radtaschen verstaut werden. Je höher und weiter der Schwerpunkt weg vom Rad liegt, desto größer sind die Hebelkräfte, die die Fahrsicherheit negativ beeinflussen. Hilfreich ist auch ein Organizer, der in den Hinterradtaschen für Ordnung sorgt. Du kannst ihn mit dem Henkel leicht entnehmen und brauchst so etwa abends nicht die nasse Radtasche mit ins Zelt nehmen. Ausrüstung, die du häufig brauchst oder Wertsachen, die du im Blick behalten möchtest, kommen in die Lenkertasche.

 

Was verbirgt sich hinter dem Begriff »Bikepacking«?

Die Idee vom Bikepacking stammt aus den USA, wo Radler für sogannte Overnighter (ein- oder mehrtägige Übernachtungstouren mit minimalem Gepäck) einfach Schlafsack und Isomatte zunächst unter den Lenker geschnallt hatten. So blieb das Rad trotz Zuladung einigermaßen geländetauglich.

Inzwischen ist diese Form des Kurztrips abseits befestigter Wege auf dem Mountain- oder Gravelbike ein echter Trend. Entsprechend gibt es spezielle Produkte, die den besonderen Anforderungen gerecht werden: Beim Bikepacking versucht man zum einen, mit minimaler Ausrüstung auszukommen, und zum anderen, das Gewicht so nah wie möglich am Rad zu befestigen. Eine Packrolle unter dem Lenker nimmt Schlafsack und Matte auf, schwerere Sachen wie Kocher, Geschirr und Proviant kommen ins Rahmendreieck und in die Tasche hinter dem Sattel. Der Vorteil: Anders als beim klassischen Alpencross mit Rucksack bleibt der Rücken frei (Entlastung von Muskeln und Gelenken, weniger Schwitzen etc.). Trotzdem hast du alles dabei, um ein paar Tage autark in der Wildnis unterwegs zu sein.

Du solltest darauf achten, dass die Taschen 100 % wasser- und staubdicht sind und sicher am Rad befestigt werden können. Rahmentaschen müssen zu der Rahmengröße deines Bikes passen. Teste ebenfalls, ob eine großvolumige Satteltasche auch bei einer absenkbaren Sattelstütze funktioniert.

Je nach Länge und Anspruch der Tour kann mit einer vollständigen Bikepacking-Garnitur etwa 30 bis 40 Liter Gepäckvolumen transportiert werden. Bedenkt man, dass manche Gepäckträgertaschen schon 70 Liter fassen, wird der Unterschied zur klassischen Radreise-Ausrüstung klar.

 

Wann ist ein Fahrradrucksack praktischer als eine Radtasche?

Bei kürzeren Touren und auf Fahrten mit vielen Stopps, bei denen das Gepäck am Mann bzw. an der Frau bleiben soll, ist ein Fahrradrucksack für viele die praktischere Alternative zur Tasche. Für die City eignen sich Kurierrucksäcke und Umhängetaschen. Solche »Messenger Bags« bieten genug Platz für Alltagsgegenstände, Laptops, Tablets und häufig sogar für Din A-4 Unterlagen. Dank wasserdichter Konstruktion bist du mit ihnen auch bei ungemütlichen Wetterbedingungen ideal für den Weg zur Arbeit, Schule oder Uni gerüstet. Auch bei sportlichen MTB-Ausflügen hat der Rucksack die Nase vorn: Kompakt am Rücken schränkt er deine Bewegungsfreiheit nicht ein. Vor allem aber wirkt er sich nicht negativ auf die Fahreigenschaften deines Bikes aus, wie es Radtaschen tun würden. Einige Modelle haben sogar integrierte Protektoren, die den Rücken bei Stürzen im Gelände schützen. Eine gute Mischform sind Fahrradtaschen, die auch Schulterträger haben und so als Rucksack genutzt werden können. Die Schulterträger können zum Radtransport mit wenigen Handgriffen verstaut werden wie zum Beispiel beim VAUDE Cyclist Pack Waxed.

 

Was ist der Unterschied zwischen Rad- und normalem Rucksack?

Weil du beim Fahrradfahren volle Kontrolle über dein Gewicht und deinen Körper brauchst, muss der Fahrradrucksack eng am Rücken sitzen, ohne dabei einzuengen oder den Schwerpunkt ungünstig zu verlagern. Wanderrucksäcke sitzen meist höher als Bike-Rucksäcke und sind für eine optimale Belüftung oft mit einem Netzrücken ausgestattet. Dieser hält den eigentlichen Packsack weg vom Rücken, damit Luft zirkulieren kann – bringt aber eben auch den Schwerpunkt weiter vom Körper weg.

Das Tragesystem bei einem Fahrradrucksack verfügt deshalb über eine sehr flache Rückenpartie, die entweder bereits ergonomisch der Wirbelsäule angepasst ist, oder durch in die Rückenplatte eingearbeitete biegsame Aluminiumstangen angepasst werden kann. Für eine gute Belüftung sorgen entweder Luftkanäle zwischen den Rückenpolstern oder ebenfalls Netzrücken-Systeme. Diese liegen im Vergleich zu Wanderrucksäcken aber enger an und halten den Schwerpunkt nah am Körper. Eng geführte und gut sitzende Schultertragegurte, sowie Brustschnallen und Hüftgurte sorgen für einen sicheren Sitz, selbst wenn du aus dem Sattel musst und stark in die Pedale trittst. Radspezifische Features wie eine Helmhalterung und spezielle Fächer für Werkzeug & Co. zeichnen einen guten Bikerucksack aus. Ein Fassungsvermögen von bis zu 30 Liter bietet genug Platz, um Verpflegung und Kleidung sicher zu verstauen. Mit verschiedenen Reflektoren und extra Laschen zur Anbringung von LED-Lampen bist du auch im urbanen Straßenverkehr sicher unterwegs.

 

Wann macht ein Fahrradanhänger Sinn?

Fahrradanhänger ermöglichen die Mitnahme von schwerem, voluminösem Gepäck, entlasten das gesamte Fahrrad (Rahmen, Lager, Laufräder) und sind durch den niedrigen Schwerpunkt eine sehr sichere Alternative zu Gepäcktaschen. Durch die Befestigung an der Hinterrad-Achse werden selbst vollgefederte Bikes ohne Gepäckträger tourentauglich.

Allerdings kann bei der klassischen Radreise ein Hänger schnell zur Bremse werden: Bei Steigungen wirkt sich das Eigengewicht negativ aus. Und reist man mit der Bahn oder dem Flugzeug zum Startpunkt der Tour, sind Fahrradanhänger fast immer problematisch. Daher kommen sie vor allem für den Kindertransport oder bei Spezialanwendungen wie dem Kanutransport zum Einsatz.

Viele Kinderanhänger sind sehr Vielseitig und lassen sich als Buggy, Jogger oder Fahrradanhänger nutzen. Sie sind als Ein- oder Zweisitzer erhältlich und verfügen je nach Modell über eine üppigen »Kofferraum«, in der vom Sandspielzeug über Wickeltasche und Picknickdecke bis zum Familieneinkauf alles Platz findet.

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